Performance works

17 Sep 2014 - 18:00 - 22:00
Duration of the exhibition: 
18 Sep 2014 - 1 Nov 2014


For his second exhibition at PSM, Christian Falsnaes presents a series of potential performance works that will only be realized upon purchase. Unless they are purchased, they will cease to exist.

The relation between art and audience plays a central role in the work of Christian Falsnaes. He works with the collective human body as his main material, and creates situations that involve the viewer as an active part of his art.

Though his performances are often centered around the role of the audience, the works presented in this exhibition at PSM all focus on the role of the purchaser. They are realized at the point where performance can intersect other media like drawing, photography, video, and painting. They all deal with the concept of ownership in different ways.

In each performance, significant decisions regarding the realization of specific performances are made by the person who buys the work.  The performances require purchasers in order to be completed. The circumstances surrounding the production of each performance are integrated into the work itself.

During the course of the exhibition, the gallery’s role will be merely to facilitate the production of new works, rather than to exhibit them, as all of the potential performances will only be realized upon their purchase.

All material required for the potential performances, and any necessary information about the realization process of each work, will provided by the gallery staff upon request.



Anläßlich seiner zweiten Einzelausstellung bei PSM präsentiert Christian Falsnaes eine Serie potentieller Performance-Arbeiten, die ausschließlich im Falle eines Ankaufes realisiert werden; sofern sie nicht gekauft werden, existieren sie nicht.

Die Beziehung zwischen Kunst und Publikum spielt eine zentrale Rolle im Werk von Christian Falsnaes. Er arbeitet mit dem gemeinschaftlichen menschlichen Körper als Hauptmaterial, indem er Situationen kreiert, die den Betrachter als aktiven Bestandteil seiner Kunst einbeziehen.

Im Gegensatz zu seinen bisherigen Performances, die oft die Rolle des Betrachters in den Fokus rücken, konzentrieren sich die in dieser Ausstellung präsentierten Arbeiten auf die Rolle des Käufers. An der Schnittstelle zwischen Performance und anderen Medien wie Zeichnung, Fotografie, Video oder Malerei realisiert, beschäftigen sich alle Arbeiten mit dem Konzept von Eigentümerschaft in unterschiedlichen Auslegungen.

In jeder Performance werden Entscheidungen bezüglich spezifischer Performances von der Person getroffen, die die Arbeit kauft. Die Performances setzen einen Käufer voraus, um komplettiert zu werden. Die Umstände, die der Produktion einer jeden Performance zugrunde liegen, werden in die Arbeit selbst integriert.

Während der Ausstellung wird es die Rolle der Galerie sein, lediglich die Produktion von neuen Werken zu unterstützen, anstatt diese auszustellen, da alle potentiellen Performances nur bei Ankauf realisiert werden.

Alles benötigte Material für die potentiellen Performances und alle benötigten Informationen über den Realisationsprozeß jeder Arbeit, werden von den Mitarbeitern der Galerie auf Wunsch zur Verfügung gestellt.